Anwendungsgebiete
3 Säulen der Osteopathie
Die Osteopathie ist traditionell in drei Säulen aufgliedert, nämlich der strukturellen oder auch parietalen, der viszeralen und der cranio-sakralen Osteopathie. Jeder der 3 Säulen decken verschiedene Behandlungsbereiche ab, die aber nicht voneinander getrennnt gesehen werden können, denn die Osteopathie ist in ihrer Gesamtheit eine Methode zur Wiederherstellung der innewohnenden Harmonie. So muß man z.B einen Patienten nach einen Autounfall in allen drei Bereichen behandeln, denn man hat vielleicht nicht nur neben Rippenprellungen auch Organtraumen durch kinetische einwirkende Kräfte und auch Unregelmäßigkeiten im cranio-sakralen System. Im nachfolgenden sind die Säulen einzeln mit Indikationen zu einem leichteren Verständnis einzeln aufgeführt. Eine Behandlung wird immer in allen drei Bereichen ausgeführt, nur die Gewichtung ist der Symtomatik entsprechend unterschiedlich.
Strukturelle Osteopathie
- Schmerzen und Funktionseinschränkungen im gesamten Bewegungsapparat
- fehlende Beweglichkeit und auch Schmerzen im Bereich der Wirbelsäule und des Rückens
- Beweglichkeitseinschränkungen und Schmerzen an Gelenken wie z.B. der Schulter, der Hüfte, des Knies
- Nachbehandlung von Traumen wie z.B Knochenbrüchen, Sehnen-Kapselrissen
viszerale Osteopathie
- Beschwerden und Erkrankungen der inneren Organe wie z.B im Bereich des Magens, der Leber, der Galle, des Dünn- und Dickdarms, der Blase, der Niere
- Begleitmaßnahmen bei Asthma bronchiale
- Nachsorge nach operativen Eingriffen
Cranio-Sakrale Osteopathie
- Migräne & Kopfschmerzen
- Tinnitus
- Schwindelanfälle
- Streß & Burnout-Syndrome
- Nachbehandlungen von Schleudertraumen & Schädel/Hirntraumen
- KISS-Syndrom bei Neugeborenen und Babys
- geburtsbedingte Schadelassymetrien
- Entwicklungsstörungen von Säuglingen, Kindern und Jugendlichen.